Antisemitismus ist Vorbote des Unheils

 

Niemand will ein Antisemit sein

Die eine sagen so,

die anderen sagen so.

Der Deckmantel nennt

sich „ZionFaschismus“.

 

Es wird zurückerobert

was nicht sein darf,

falls es sein könnte.

 

Jedes Land darf sich

wehren, wenn es

tyrannisiert und angegriffen

wird. Wenn Israel das tut,

dann ist das Faschismus.

 

Ich bin der

Relativierungen müde und

bete leise vor Wut

vor mich hin:

 

Erhoben und geheiligt, sein großer Name, in der Welt die er erneuern wird.

Er belebt die Toten, und führt sie empor zu ewigem Leben,

Er erbaut die Stadt Jiruschalajim

und errichtet seinen Tempel auf ihren Hoehen,

Er tilgt die Goetzendienerei von der Erde

und bringt den Dienst des Himmels wieder an seine Stelle,

und regieren wird der Heilige, gelobt sei er, in seinem Reiche und in seiner Herrlichkeit,

in eurem Leben und in euren Tagen

und im Leben des ganzen Hauses Israel

schnell und in naher Zeit,

Und sprechet: Amejn.

 

 

 

 

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Da Aceto

È un personaggio.

Was ist am Original noch

Original, wenn mehr

Farbe aufgetragen werden

mußte, als noch übrig war?

 

Ich durfte mal als Gast

die Restauration einer Kapelle

in einem Steirischen Schloss

beobachten.

 

Der Restaurator

trug die weiße

Kalkfarbe ab, um

alte Fresken zu befreien.

 

Wir schauten uns den

wunderschönen Kreuzweg

gemeinsam an.

 

Ich sagte aus Begeisterung:

„Jetzt malen Sie alles

wieder nach!“

 

Der entsetzte Kunstkenner

zeigte mir Laie einen Vogel:

„Dann ist es nicht mehr Original!

Nein, ein guter Restaurator erhält

den Zustand, der die Zeit überlebte!“

 

Wenn ich mir die Unsumme

des SalvatorMundi vor Augen

führe, verstehe ich

den Kurator heute besser.

 

 

 

 

 

 

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It’s a Long Way to Tipperary

Long Range Desert Group.

Waltzing Matilda

Originalnotation des Songs

Once a jolly swagman camped by a billabong,
Under the shade of a coolibah tree,
And he sang as he watched and waited till his billy boiled,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Waltzing Matilda, Waltzing Matilda,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me,
And he sang as he watched and waited till his billy boiled,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Down came a jumbuck to drink at the billabong,
Up jumped the swagman and grabbed him with glee,
And he sang as he stowed that jumbuck in his tucker bag,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Waltzing Matilda, Waltzing Matilda
You’ll come a-Waltzing Matilda with me
And he sang as he stowed that jumbuck in his tucker bag,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Up came the squatter mounted on his thoroughbred,
Up came the troopers, one, two, three,
Where’s that jolly jumbuck you’ve got in your tucker bag?
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Waltzing Matilda, Waltzing Matilda,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me
Where’s that jolly jumbuck you’ve got in your tucker bag?
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Up jumped the swagman and sprang into the billabong,
You’ll never take me alive, said he,
And his ghost may be heard as you pass by that billabong,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

Waltzing Matilda, Waltzing Matilda,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me,
And his ghost may be heard as you pass by that billabong,
You’ll come a-Waltzing Matilda with me.

 

Desert Rats

In Streifen fällt das Licht

durch’s Tarnetzdach:

Heiße Luft riecht dicht

nach Ölsand und Kordit.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Hände putzen den Lauf

und laden Patronen auch.

Am Boden brodelt Wassertopf;

ein letzter heißer Tee kocht.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Ian schnürrt den Tornister;

leichtes Marschgepäck:

Nur Zwieback und Pillenblister –

volle Magazine im Eck.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Einige paffen Zeit weg,

letzte Erinnerungen noch.

Andere ölen sich recht

und summen ein Lied doch.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Bald donnern Kanonen,

Staub setz sich dann auch.

Bohnen riechen nach Diesel

und schmecken nach Rauch.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Noch vor Tagesende

zählen wir Marken.

Ein guter Tag, wenn

es wenige sind.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Und morgen dann wieder:

Jugend in Angst.

Sie singen alte Lieder.

Von Heimat und Land.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

Und immer trockene Zungen:

Von Krieg zu Krieg:

Es sterben die Blutjungen

und Reiche feiern den Sieg.

 

Wir sitzen hier noch eine Weile,

nur eine kleine Weile sitzen wir hier noch.

 

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Nakte Tatsachen

 

Mixed Martial Arts

Satire und Humor gehen

immer auf Kosten der

Menschenwürde. Spott

ist Erniedrigung und

Beleidigung. Man kann

sie mehr oder weniger

kunstvoll gestalten und

mit der Freiheit der Kunst

etikettieren: Sie bleiben

persönlickeitsverletzend

und brechen die informelle

Selbstbestimmung.

 

Aber wir lachen

dennoch,- bestimmen

ja blinde, subjektive,

unabhängige, geschulte

und begnadigt begabte

Richter bei uns,

was ihnen angesichts

ihres Parteibuches

für beleidigend oder

nicht beleidigend gilt.

 

Fohes inkonsequentes

Schaffen noch, im

Namen der unantastbaren

Menschenwürde!

 

 

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The drop of no return


MikeBarr “ Pluie tardive “ 2012

Hör, es klagt die Flöte wieder,
Und die kühlen Brunnen rauschen,
Golden weh’n die Töne nieder –
Stille, stille, laß uns lauschen!

Holdes Bitten, mild Verlangen,
Wie es süß zum Herzen spricht!
Durch die Nacht, die mich umfangen,
Blickt zu mir der Töne Licht. (Brentano)

Diversifizierte Klänge

Vom Fensterglas

auf die Fensterbank,

Vom Dach

auf die Dachrinne.

 

Vom Klang der Tropfen.

Das Rasseln, das Klimpern.

Das Rauschen des Aquaplanings.

Eine Stadt im Schauer.

Schlecht bekleidete Passanten.

 

Beschlagen, die Brillengläser.

Die Reklamelichter verschwimmen.

Silhouetten lösen sich auf.

 

Das Platschen heranfahrender Busse.

Keine Vögel singen,

aber die Deckel der Ablüfter.

Ein Straßenmusikant schützt

seine Geige unter der Markise.

 

Das Sonnensegel

des Lokals ist Trommelfell

der Straße. Hör, Hör, Hör!

 

Überall übervoll:

In den Durchgängen.

Was, wenn Regen Sand wäre?

Deine suchenden Küsse an meinen blinden Hals

sind froschig, kühl und süß.

 

Lesser Ury: 1922 Hochbahnhof Büllowstr

 

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Eingeordnet unter Allgemein, Idylle, Klimawandel, Kulturkritik, Liebe

Sei der Hammer, nicht der Amboss

 

Wem auch sei

Sei die Tat, nicht ihr Recht!

Sei das Maß, nicht das Band!

Sei die Sonne, nicht das Licht!

Sei Gesicht, nicht Mond!

Sei der Tag, nicht Anbruch!

 

Sei das, was bewegt und

nicht das, was bewegt wird.

Sei der Hass, nicht der Frieden!

Sei das Schwert, nicht die Hiebe!

Renne, springe laufe nur lahme nicht!

Den Lahmen erwischt das Gericht.

 

Geh von dannen, mach es schnell,

die Liebenden bangen allzu grell!

Hör auf zu warten, auf ein Zeichen,

setz selber welche in diese Welt.

 

Sei gnädig, nicht die Gnade,

sei gütig, nicht die Güte.

Sei hilfreich, nicht die Hilfe.

Sei gläubig, nicht Dein Gott!

 

Sei das Queue, nicht die Kugel.

Sei die Kreide, nicht die Tafel!

Sei der Spu(c)k, nicht der Napf!

Sei der Anfang, nicht der Ausgang.

 

Flieh, Flieh, Flieh….

die Kanonen donnern schon.

 

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Eingeordnet unter Allgemein, Anarchismus, Buddhismus, EXIT

Die neue Barbie oder Was ist drin im drunter?

 

Das Tarnkappen Sexsymbol

Ich bin zu subjektiv, um in einem Menschen nichts

anderes, als nur ein weiteres  verkommenes Subjekt zu sehen!

 

Alle meine

Spielkameradinnen hatten

eine, auch meine Cousine.

 

Und während sie

sie anzogen, zog ich

sie aus, um zu

sehen, was drunter war.

 

Meiner Tante war mein

Verhalten suspekt.

Also brachte man mich

zum Kinderarzt

und berichtete von

meinen Obsessionen.

 

Der Arzt,

seines Zeichens

auch Psychiater,

untersuchte mich

und machte einen

Test mit mir.

 

Er gab mir eine

nagelneu verpackte,

angezogene Barbie

und verließ den Raum.

Heut weiß ich,

dass er mich hinter

dem Spiegel beobachtete,

vor dem ich saß.

 

Ich nahm lustlos die

Puppe, denn ich wußte

ja schon alles.

Der Dr. sagte mir aber,

ich dürfte mit ihr machen,

was ich wolle.

 

Also zog ich sie aus

und montierte

fröhlich Kopf und

Extremität ab

und versuchte sie verkehrt

zusammenzubauen.

 

Im Gespräch

mit meinen Eltern

versicherte der Spezialist,

mein Interesse an

Frauen sei rein

technischer Natur.

 

Was meine Eltern

für die Diagnose

bezahlten, weiß

ich nicht mehr, aber

der Preis des

Spielzeuges war

bestimmt inbegriffen.

 

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Operation Battleaxe

Crusader and Valentine

 

Zwischenhalt in Sollum

Der Bus nach Tubruk.

Staubige Sandstrecke

ab Sollum. Leider ist

der Motor platt. Wir

müssen

zurück, um zu

übernachten.

*

Der Fahrer macht über

die Grenze nach Musaid,

um Ersatzteile zu besorgen.

*

Wir sitzen in diesem

trostlosen Nest fest

und trinken Pfefferminztee

in einer Art Unterkunft.

*

Wir könnten jetzt mit

der ägyptischen Staatsbahn

zurück nach Alexandria über

Marsa Matruh. Aber wir

sind stur, wir wollen nach

Libyen.

*

Wohliger Geruch aus den warmen

Gläschen. Ich komme

mit dem Beduinen, der

Tee aufkocht, ins Gespräch.

Mich erstaunt das hervorragende

Englisch des alten Mannes.

*

Er erzählt mir, daß er mal Diener

bei Rommel war und plötzlich

stolpern ein paar Brocken

Deutsch aus seinem zahnlosen

Mund.

*

Ich bin sehr gerührt, und

er spürt mein Verlangen mehr

zu hören. Und so schauen

wir auf das tiefe Blau der Bucht,

und er erzählt mir von der

Schlacht um Sollum.

*

Nach einer Weile bittet

er mich mitzukommen.

Wir steigen auf einen

Eselswagen und fahren

ein Stück in die Wüste.

*

Wir halten vor den Wracks

zweier Panzer, und er

zeigt mir, wo seine

Familie starb.  Er war

damals woanders,

bei Rommel.

Wir spazieren über

den Soldatenfriedhof.

*

Nach soviel Pharaonen

und Oasen-Schönheit

bin ich dankbar für

solche Historien.

*

Die paar Pfund zahle

ich gern, auch wenn

die Geschehnisse nur

erfunden scheinen.

*

Bakschisch ehrt

beide, Geber und Nehmer,

wenn die Geschichte gut erzählt ist.

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Eingeordnet unter Allgemein, Antike, English/France, Religionsphilosopie, Studien-Jahre

Kinderzeit

„Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“ (Karl Lagerfeld)

 

Das kontrollierte Chaos ist das Ziel

Am Wochende fiel der Himmel

auf die Erde!

Alle Aufgestiegenen kamen

hernieder und liefen

warnend durch die Straßen

der Städte:

 

„Versucht nicht in den Himmel

zu kommen!

Der Himmel ist voll!

Die Seelen darben hygienisch,

da oben!“

 

In den Kirchen, Synagogen

Moscheen sammelten sich

die Gläubigen und fragten nach.

Die Priester, Prediger und Vorsteher

hatten keine Antwort.

 

Da liefen die Gläubigen

an die Vulkane und in

die Bergwerke und suchten

die Eingänge zur Unterwelt.

 

Und in der Tat traten

dort die Sünder hervor

und riefen:

„Geht nicht dahin!

Die Hölle ist voll!

Die Seelen haben dort

keine Chance mehr

regelmäßig gequält

zu werden!“

 

Seitdem irren die

Noch-Lebenden

umher und meiden

Bücher, Gotteshäuser

und Friedhöfe.

 

Sie meiden aber auch

Extremsport

und Militärjobs.

Diese Kindsköpfe!

 

 

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Eingeordnet unter Allgemein, Anarchismus, Buddhismus, Falsche Ansichten, Kindheit, Kulturkritik, Nächstenliebe, Religionsphilosopie, Satire, Zynismus

Die Plutokratie erfüllt den Plan Gottes

Stehe! stehe! denn wir haben deiner Gaben vollgemessen! – Ach, ich merk es! Wehe! wehe! Hab ich doch das Wort vergessen!

 

Multikulti

Ich hoffe auf China

In China wurden

unter Mao alle

bürgerlichen Geheimbünde

ausgebrannt

 

Ich hoffe auf den Islam

Seit 1400 Jahren

widersetzt er sich

jeder tödlichen

Integration

 

Ich hoffe auf die Antarktis

die eisfrei geworden

uns alle ersäuft

 

Ich hoffe auf Afrika

das so zerstritten ist

das es sich nicht

einigen läßt

 

Ich hoffe auf Indien

das so windig

in seinen Entscheidungen

ist

 

Ich hoffe auf den Untergang

des Pertodollar und

der Staatsanleihen der FED

nur wie?

 

Ich hoffe auf den

Leviathan

der in den Tiefen

lauert

um Babylon zu

ertränken

 

 

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